Lucien Moissonnier-Benert erhielt seinen ersten Gesangsunterricht bei René Schirrer, bevor er in die Klasse von Anne Fondeville-Bleuse am CRR in Toulouse eintrat. Anschließend setzte er seine Ausbildung bei Caroline Pelon fort und spezialisierte sich am CRR in Paris in der Abteilung für Alte Musik bei Jérôme Correas auf das Barockrepertoire.
Er tritt vor allem in Ensembles und Chören auf und arbeitet mit renommierten Ensembles zusammen wie dem Collegium Vocale Gent (Leitung: Philippe Herreweghe), Les Cris de Paris (Leitung: Geoffroy Jourdain), Les Paladins (Leitung: Jérôme Correas), La Chapelle Rhénane (Leitung: Benoît Haller), Les Épopées (Leitung: Stéphane Fuget), Les Métaboles (Leitung: Léo Warynski), Les éléments (Leitung: Joël Suhubiette) und dem Ensemble Il Caravaggio (Leitung: Camille Delaforge). Er ist zudem Mitglied des Chors der Königlichen Oper von Versailles und arbeitet unter der Leitung von Dirigenten wie Gaétan Jarry, Hervé Niquet, Leonardo García-Alarcón und Jordi Savall.
Als Solist tritt er in den großen geistlichen Werken von Bach, Händel, Charpentier, Campra und Schütz auf. Er wirkt an mehreren Aufnahmen mit, darunter „French Kiss“ mit Les Cris de Paris (Harmonia Mundi), „Le Ballet de l’Impatience“ von Lully mit Les Paladins (Aparté) sowie das 20-stimmige „Magnificat“ von Paolo Agostini mit dem Consort Musica Vera (Label Château de Versailles Spectacles).
Er ist Mitglied des Jahrgangs 2023 des Jeune Orchestre Baroque Européen (Leitung: Margaux Blanchard). Im Jahr 2026 trat er der Académie Il Convito (Leitung: Maude Gratton) bei, um Bachs Kantaten aufzuführen.










